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Frauenfeld
Der Bahnhof Frauenfeld ist die Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs für die ganze Region. Er übernimmt gleichzeitig auch eine Scharnierfunktion zwischen MIV und ÖV. Dies war nicht immer so. Möglich wurde dies durch die langjährige intensive Arbeit der Stadt Frauenfeld, mit dem Ziel einer qualitätsvollen und nachhaltigen Stadtentwicklung. Dabei spielten das Bahnhofgebiet und die kombinierte Mobilität schon immer eine zentrale Rolle. 1991/92 wurde ein zweistufiger Ideenwettbewerb für das Bahnhofgebiet Frauenfeld durchgeführt, der von Jean-Pierre Dürig gewonnen wurde. Aufgrund des Siegerprojekts und eines weitsichtigen Verkehrskonzepts wurde eine ganzheitliche Entwicklungsvorstellung formuliert und in einem Gestaltungsrichtplan „Bahnhof 2000“, der den Rahmen für die Entwicklung vorgibt, festgeschrieben. Mit dem Neubau des Bahnhofs Frauenfeld und der Trennung des Durchgangsverkehrs (tiefer gelegte Bahnhofstrasse mit dem ersten unterirdischen Kreisel) und des Verkehrs in Verbindung mit dem Betrieb am Bahnhof wurden die Grundlagen für ein erfolgversprechendes Projekt "Regionale Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs" geschaffen.
Der grosse Erfolg der getroffenen Massnahmen sowie das laufend ausgebaute Angebot bedingt bereits wieder die Weiterentwicklung des Bahnhofsplatzes. Es ist geplant, die Signaletik im Bahnhofgebiet und darum herum neu zu konzipieren. Durch die Umgestaltung sollen weiter die Umsteigebeziehungen zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern direkter, kürzer und witterungsfest gemacht werden. Zudem soll das Informationsbedürfnis der Besucher an einem neuen Infopoint besser abgedeckt werden. Weiter wird die Realisierung von weiteren Bausteinen des Gesamtkonzepts (Wohnüberbauungen, P+R und B+R-Anlagen) in Angriff genommen. Durch die nun in Angriff genommenen Massnahmen sollen die Qualität und die Attraktivität des Verkehrsknotens und des Angebots weiter verbessert und das gesamte Bahnhofquartier weiter aufgewertet werden.



