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Bellevue, Zürich
Der Knoten Bellevue in der Zürcher City ist zusammen mit dem Bahnhof Stadelhofen das Herzstück im heutigen Nachtnetz des Zürcher Verkehrsverbunds (ZVV), das sowohl aus Bus- als auch aus S-Bahn-Verbindungen besteht. Jeweils in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag ist das Nachtnetz in Betrieb.
Der Bellevueplatz entwickelte sich ab 1994 zum Nachtbusknoten, als die Verkehrsbetriebe Zürich einen der ersten Nachtbusbetriebe der Schweiz in der Stadt und den unmittelbar angrenzenden Agglomerationsgemeinden einführten. 2002 wurde das Nachtangebot, das zu diesem Zeitpunkt zwischen 80 000 und 90 000 Kunden pro Jahr nutzten, in den ZVV integriert und schrittweise auf das ganze Verbundgebiet ausgedehnt, womit auch S-Bahnstrecken in den Angebotskatalog aufgenommen wurden. In diesem Zuge wurde der Nachtnetzknoten Bellevue um den Bahnhof Stadelhofen erweitert. 2003 wurden bereits rund 130 000 Fahrgäste auf den Buslinien ab Bellevue gezählt, 2009 waren es mit über 270 000 mehr als doppelt so viele.
Nebst einer marktgerechten Angebotsgestaltung, einfachem Zugang mit transparentem, gut merkbarem Angebot und nachvollziehbarer Netzgestaltung, Direktverbindungen, hoher Anschlusssicherheit und Kapazitätsmanagement gehört auch der Knoten Bellevue zu den Erfolgsfaktoren des ZVV-Nachtnetzes. Der Platz inmitten von Zürich und seine Umgebung sind auch nachts dank regem Passantenaufkommen belebt und sowohl zu Fuss als auch mit dem Velo leicht erreichbar. Zusammen mit der Gestaltung des Knotens wird ein gutes Sicherheitsempfinden erzeugt. Die Umsteigebeziehungen sind dank Fahrgastinformationssystem, kurzen Wegen und aufeinander abgestimmten An- und Abfahrtszeiten benutzerfreundlich gestaltet.
Zu den weiteren Erfolgsfaktoren gehören schliesslich die vorbildlichen Informations- und Marketingkampagnen zum Nachtnetz, die dieses bei der Bevölkerung auf originelle Art und Weise und in einheitlicher Aufmachung bekannt machen.



