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Ernst «Aschi» Grossniklaus
bildet Rettungshunde aus und ist PostAuto-Fahrer
Sehen mich Bekannte ohne Hund, fragen sie sofort: Aschi, wo ist der Hund? Ein Hund gehört einfach zu mir. Meinen ersten bekam ich mit zehn Jahren. Meine Mutter war dagegen gewesen, denn der belgische Schäferhund, den ich wollte, war grösser als ich. Zum Glück legte unser Dorfpolizist in Beatenberg ein gutes Wort für mich ein. Er versprach meiner Mutter, mich und den Hund zur Hundeschule mitzunehmen. Mit Erfolg.
Seitdem lebte ich nur noch einmal ohne Hund: In den ersten Berufsjahren im Militär. Bis mir auf dem Schiessplatz in Brigels zweimal derselbe Hund zulief: von einem fünf Kilometer entfernten Hof in Obersaxen! Der Bauer war so sauer, dass er den Hund erschiessen wollte. Da sagte ich: «Lassen Sie den Hund bei mir, so sind Sie ihn auch los.»
1980 begann ich damit, meine Hunde zu Rettungshunden auszubilden. Im gleichen Jahr wurde ich auch PostAuto-Fahrer. Das ist kein Zufall. So eine Hundeausbildung braucht viel Zeit, täglich drei Stunden, aber auch ganze Wochenenden lang. Das geht nur, weil die Kollegen von PostAuto beim Dienstplan Rücksicht nehmen auf «Aschi und seine Hunde». Da sage ich an dieser Stelle gerne: Merci!
Als Gegenleistung tu ich mit meinen Hunden Gutes für die Menschen. Mit Arons Vorgänger, Elco, war ich sogar mal im «Sonntagsblick». Elco hatte in Adelboden innert Minuten eine verschüttete Snowboarderin geortet. Man könnte sagen, dass ich mit meinen Hunden eine Eigenschaft teile, die auch für PostAuto zentral ist: Hilfsbereitschaft.
